Bibi feiert das ganze Jahr eine Party mit Hex-hex. Dazu wird es auch eine neue Internetseite geben. Wisst ihr, wie eine Internetseite entsteht? Nein?! Dann passt mal auf:

Man braucht erst einmal ein Thema. Zum Thema "Party mit Hex-hex" sollten natürlich viele interessante Neuigkeiten, Spiele, Umfragen und Wettbewerbe enthalten sein. Nun, das ganze Projekt braucht zuerst einen Namen unter dem die Seite auch registriert werden kann. Vielleicht nennen wir sie einfach „Party-mit-Hex-hex “. Um sicher zu gehen, dass es diesen Seitennamen im Internet noch nicht gibt, sehen wir bei der Denic nach. Denic ist die Abkürzung für Deutsches Network Information Center. Es ist die zentrale Registrierungsstelle für Domains, die mit „de“ enden. Dort kann man den gewünschten Namen eintragen und sofort sehen, ob er noch frei ist.

Da wären wir schon bei der Domain.
 
 
Wenn du auf eine Internetseite zugreifen möchtest, kann dein Computer den anderen Computer finden, auf dem die Internetseite liegt. Dazu braucht die Internetseite eine ganz eigene Adresse, über die sie zu finden ist - eine URL - (Uniform Ressource Locator). Diese besteht aus vier Teilen.
Unsere URL würde http://www.Party-mit-Hex-hex.de lauten. Das http (Hypertext Transfer Protocol) ist ein Protokoll, das dem Computer mitteilt, dass eine Seite aufgerufen wird. Das „www“ (World Wide Web) ist das Netz in dem eine Seite gesucht wird. Dann kommt die Domain, die aus zwei Teilen besteht. Der Second Level Domain, das ist der erdachte Namen, und die Top Level Domain, das de.

Im nächsten Schritt sucht man sich eine Firma, welche die Seite hostet, was übersetzt bewirten meint. Dort wird die Seite auf einen Server (Bediener) gelegt. Ein Server ist ein spezieller Computer und unsere Seite ist von dort aus aufrufbar. Die Hosting-Firma meldet der Denic die neue Domain, die anschließend registriert wird. Dann kann sie kein anderer mehr verwenden. Man kann auch einen eigenen Server betreiben, aber das ist für Privatleute viel zu teuer und aufwändig.

Nun kann es ans Werk gehen. Jetzt ist Kreativität, sind Ideen gefragt. Wie soll die Seite aussehen, welche Farben soll sie bekommen? Bilder und Texte müssen vorbereitet werden. Das Ganze nennt sich Webdesign. Auch hier gibt es Firmen, die diese Aufgabe gegen Bezahlung übernehmen. Das Design ist ganz wichtig. Ein schlechtes, langweiliges Design lockt keine Leser oder Surfer an. Wer hier kein Händchen hat, sollte sich an Profis wenden. Auch die so genannte Navigation ist sehr wichtig. Wo finde ich was? Wie komme ich zurück? Das Design kann man auf einem Blatt Papier oder am Rechner mit einem Zeichenprogramm entwerfen.

Nun müssen das Design, die Texte und die Bilder für das Internet umgesetzt werden. Dafür gibt es eine beschreibende Sprache, die HTML (Hypertext Markup Language) genannt wird. Damit gibt man an, wohin welche Bilder, Grafiken und Texte gestellt werden sollen. Wenn alles fertig ist, kann man die Seite mit den Inhalten auf den Server laden. Dazu gibt es eine bestimmte Zugangsnummer von der Hosting-Firma.
Wie lange es dauert bis eine Internetseite fertig ist, kann man nicht sagen. Das hängt davon ab, wie aufwändig das Design einer Seite ist, wie viel Texte und Bilder eingestellt werden und wie lange die Anmeldezeit ist. Wenn die Seite dann fertig ist, ist sie in wenigen Tagen weltweit zu finden.