So erziehst du deinen Hund richtig!

Ein Beispiel: Du sitzt mit deiner Familie beim Essen. Dein Hund kommt und interessiert sich für das Essbare. Völlig normal. Er schaut treuherzig und winselt vielleicht noch. Du wirst weich und gibst ihm ein Stück. Was hat der Hund gelernt? Wenn ihr esst, bekommt er auch etwas. Ein gutes Gefühl!

Von nun an hast du einen Hund, der dich jedes Mal anhimmelt, wenn du etwas isst.

Fang also lieber gar nicht damit an, deinem Hund etwas vom Tisch zu geben!

Bei anderen Gelegenheiten musst du vielleicht handeln. Wenn der Hund z. B. etwas vom Tisch nehmen möchte. Wenn du das ignorierst, wirst du nicht viel Erfolg haben. Trifft ihn aber z. B. etwas, das Lärm macht, am Körper oder fällt neben ihm auf den Boden, wird er erschrecken. Ein ungutes Gefühl! Dadurch wird er lernen, Dinge auf dem Tisch zu ignorieren.

Du kannst ihn natürlich auch anschreien. Was würde er dann aber lernen? Dass er nicht an den Tisch darf, wenn du da bist. Wenn du weg bist, schreit ihn aber niemand an, also kann er dann ja an den Tisch gehen.

Du siehst, Hundeerziehung kann ganz schön knifflig sein!


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