Der Geräuschemacher und die Musik

Nach den Sprachaufnahmen kommt der Geräuschemacher ins Tonstudio: Er hat viele Gerätschaften dabei, mit deren Hilfe er fast jedes Geräusch künstlich erzeugen kann. Das Schütteln eines Putzlappens klingt beispielsweise wie der Schlag von Vogelflügeln, das Drücken eines Säckchens mit Kartoffelstärke hört sich an wie Schritte im Schnee.

Wenn in dem Hörspiel Musik benötigt wird, wird diese von einem Komponisten geschrieben und ebenfalls im Tonstudio aufgenommen. Und dann müssen Sprache, Geräusche und Musik noch in das richtige Verhältnis zueinander gesetzt werden, damit nichts zu laut oder zu leise ist. Diesen Vorgang nennt man "Mischung".

Gemischt wird an einem solchen Mischpult.

Nachdem das fertige Hörspiel noch einmal abgehört und freigegeben wurde, wird es auf CD gebrannt und in einem Kopierwerk vervielfältigt, also auf weitere CDs und auf Hörspielkassetten gespielt.

So, puh, war ganz schön anstrengend, das alles herauszufinden! Jetzt würde ich am liebsten zur Erholung eine Kassette einlegen – aber mein Rekorder ist kaputt! Skandalös, was? Na, dann flieg' ich mal mit Kartoffelbrei nach Hause und leg mich erstmal hin!

Machts Gut!
Eure Bibi